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Die andauernde Krise in der Euro-Zone wie auch der bei einem guten Drittel der Gesamtbevölkerung vorhandene Wunsch nach einer Rückkehr zur D-Mark schaffen einen gewissen Resonanzboden für die Ziele der Alternative für Deutschland (AfD). 17 Prozent der Bevölkerung können sich vorstellen, eine Partei zu unterstützen, die sich für die Abschaffung des Euro einsetzt. Das Potential der AfD ist wenig altersgebunden, die potentiellen Unterstützer rekrutieren sich zu gleichen Teilen aus allen politischen Lagern, leicht überdurchschnittlich aus den Anhängern der Linken und der Piraten.
Dokumentation ansehenTatsächliche und gefühlte Intoleranz
56 Prozent der Bevölkerung halten die Meinungsfreiheit in Deutschland grundsätzlich für gewährleistet. Dennoch werden einige Themen als in der Öffentlichkeit heikel wahrgenommen. Der sozialen Kontrolle kann sich kaum jemand entziehen: so geben 96 Prozent der Bevölkerung an, ihnen sei schon einmal aufgefallen, dass sich jemand in der Öffentlichkeit „nicht korrekt“ verhalten habe. Fast zwei Drittel von ihnen haben auch schon einmal jemanden auf ein Fehlverhalten hingewiesen.
Dokumentation ansehenSchon zu Beginn des Wahljahres 2009 bewerteten 47 Prozent der Bürger Angela Merkel als starke Kanzlerin, im Februar 2013 sind es 61 Prozent. Lediglich 13 Prozent glauben, dass der Herausforderer die derzeitigen Probleme und Aufgaben besser bewältigen würde. Zurzeit ziehen 50 Prozent Angela Merkel als Kanzlerin vor, 23 Prozent Peer Steinbrück. Einen Regierungswechsel im Herbst wünschten sich Anfang 2009 47 Prozent, Anfang 2013 sind es 35 Prozent. Dennoch sind aber nur 19 Prozent der Bevölkerung zurzeit davon überzeugt, dass eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition gut für unser Land wäre.
Dokumentation ansehenSchleichende Ausbreitung des Antiamerikanismus
Weite Teile der deutschen Bevölkerung sind von Obama begeistert, die Mehrheit attestiert den USA Verlässlichkeit als Bündnispartner. Trotzdem haben negative Einstellungen gegenüber den USA in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gefragt nach Eigenschaften, die auf die USA zutreffen, wird an erster Stelle "Viel Kriminalität" genannt (77 Prozent), gleichauf an zweiter Stelle stehen "Schöne Landschaften" und "Große soziale Ungerechtigkeiten" (je 69 Prozent). Als Vorbild gelten die USA für immer weniger: 1997 empfanden noch 30 Prozent die USA als Vorbild, heute sind es noch 11 Prozent.
Dokumentation ansehenDie Sympathie für eine schwarz-grüne Koalition nach der Bundestagswahl im Herbst hält sich bei der Bevölkerung in engen Grenzen. Nur für knapp 5 Prozent wäre eine schwarz-grüne Koalition die Wunschkoalition. Während in der Einschätzung der Bevölkerung sich das politische Profil von CDU/CSU und Grünen deutlich unterscheidet, urteilen die Anhänger der beiden Parteien in vielen Fragen nur graduell unterschiedlich. Gravierende Meinungsverschiedenheiten zwischen den Anhängern von Union und Grünen sind zurzeit primär bei der Steuerpolitik, in Bezug auf die Legalisierung weicher Drogen, die Stellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und bei der Einschätzung des Islam festzustellen. Schwerer als diese unterschiedlichen Positionen wiegen jedoch die Empfindungen von Distanz, die die Anhänger beider Parteien andere Koalitionspartner favorisieren lassen.
Dokumentation ansehenDie Furcht vor dem Morgenland im Abendland
Die Vorbehalte der Deutschen gegenüber dem Islam sind nach wie vor hoch. Trotzdem werden Muslime nicht pauschal als Bedrohung wahrgenommen. Der Aussage von Joachim Gauck, dass Muslime, die hier leben, zu Deutschland gehören, stimmen 29 Prozent der Bundesbürger zu, 49 Prozent lehnen diese Aussage ausdrücklich ab.
Dokumentation ansehenObwohl die Mehrheit der Deutschen angesichts der Probleme in der Euro-Zone außerordentlich beunruhigt ist, gibt es bisher keinerlei Hinweise, dass sich die Bevölkerung von Europa abwendet: die meisten möchten den EURO behalten und die Mitgliedschaft in der Europäischen Union wird heute positiver als noch vor einem Jahr bewertet. Allerdings wächst das Empfinden von Ohnmacht und Fatalismus. 76 Prozent der Bevölkerung fühlen sich von der Komplexität der Probleme überfordert, 70 Prozent halten auch die Politik für ratlos. Und das Interesse an der europäischen Politik ist gering: nur 36 Prozent der Bevölkerung interessiert überhaupt, welche Entscheidungen in Brüssel oder Straßburg getroffen werden.
Dokumentation ansehenSeit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts geht die Zahl der Gottesdienstbesucher kontinuierlich zurück. Und auch der Glaube an wesentliche Elemente der christlichen Lehre schwindet: so glauben selbst von den Katholiken aktuell nur noch 47 Prozent an die Dreifaltigkeit. Dennoch ist für die meisten das Christentum nach wie vor von politischer und gesellschaftlicher Relevanz und für Deutschland und auch für Europa prägend. Auch heute ist es für 53 Prozent der Deutschen „wichtig“ oder „sehr wichtig“, dass sich politische Parteien auch an christlichen Grundsätzen orientieren.
Dokumentation ansehenDas Bundesverfassungsgericht ist nach Überzeugung weiter Teile der Bevölkerung ein im politischen Leben kaum zu überschätzender Machtfaktor. Zwei Drittel der Bevölkerung sind derzeit davon überzeugt, dass das Bundesverfassungsgericht großen oder sogar sehr großen Einfluss auf das politische Geschehen ausübt. 56 Prozent begrüßen diesen großen Einfluss. Gerade bei politischen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Eurokrise stehen, sind die Bürger mehrheitlich froh, dass diese Entscheidungen vom Gericht auf ihre Verfassungskonformität hin überprüft werden. Das Ansehen des Bundesverfassungsgerichts ist seit Ende der 90er Jahre kontinuierlich gestiegen: 64 Prozente den Bevölkerung haben heute eine gute oder sehr gute Meinung über das Gericht.
Dokumentation ansehenDie weitaus meisten Deutschen schätzen die aktuelle Finanzlage des Staates als problematisch ein und lehnen eine weitere Verschuldung mehrheitlich ab. Dennoch werden öffentliche Schulden als weniger bedrohlich wahrgenommen als private. Gefragt nach sinnvollen Sparmaßnahmen des Staates entscheidet sich die Bevölkerung mehrheitlich für Vorschläge, von denen sie sich selbst kaum betroffen sieht: Reduzierung der Unterstützung für überschuldete Euro-Länder, konsequentere Verfolgung von Steuerhinterziehern, Kürzung von Politikergehältern, höhere Steuern für Wohlhabende. Für eine Kürzung von Sozialleistungen hingegen sprechen sich nur 11 Prozent aus.
Dokumentation ansehen73 Prozent der Bevölkerung stehen hinter dem Beschluss, bis 2022 aus der Kernenergie auszusteigen, gleichzeitig glaubt nur eine Minderheit, dass der Beschluss tatsächlich in dieser Zeit verwirklicht wird. Zwei Drittel der Bevölkerung halten es für schwierig, den bisherigen Beitrag der Kernenergie zur Energieversorgung sukzessive durch regenerative Energien abzudecken. Die Bevölkerung registriert aufmerksam die Strompreisentwicklung und geht auch für die Zukunft von stetig steigenden Strompreisen aus. Nur eine Minderheit ist bereit, für eine Energieversorgung, die sich so weit wie möglich auf regenerative Energien stützt, höhere Preise in Kauf zu nehmen.
Dokumentation ansehenDie Sehnsucht nach politischer Orientierung
Der Blick der Bevölkerung auf Politik und Politiker ist widersprüchlich: Nur ein Viertel ist der Auffassung, dass man besondere Fähigkeiten haben muss, um Bundestagsabgeordneter zu werden. 48 Prozent der Bevölkerung glauben, dass sie selbst mehr von Politik verstünden, als die verantwortlichen Politiker. Gleichzeitig werden politische Zusammenhänge aber als immer komplizierter und undurchschaubarer wahrgenommen. 87 Prozent erwarten von den Politikern hier Orientierungshilfen.
Dokumentation ansehenDer Wert der Freiheit in der Freiheit
Es gibt nur wenige Freiheiten, die die Deutschen für verzichtbar erklären. Dennoch wird es Joachim Gauck mit seinem Leitmotiv "Wert der Freiheit" schwer fallen, Aufmerksamkeit und Wirkung zu erzielen. Denn die Bundesbürger fühlen sich überwiegend frei. Der Bundesrepublik attestiert die überwältigende Mehrheit, die Freiheitsräume, die ein freies Land ausmachen, wie z.B. freie Wahlen oder Meinungsfreiheit, auch zu garantieren.
Dokumentation ansehenStabile Vorurteile - robuste Gemeinschaft
Die Beunruhigung der Bevölkerung durch die europäische Schuldenkrise scheint ihren Höhepunkt überschritten zu haben. Das Vertrauen in die Europäische Union ist wieder leicht gestiegen, mehrheitlich stimmen die Deutschen der Auffassung zu, dass Europa 'unsere Zukunft' sei. Auch in der Krise sind die Einstellungen der Deutschen zu drei europäischen Nachbarn weitgehend unverändert geblieben. Stereotype Klischees von drei Nachbarländern können die positive Haltung der Deutschen zur europäischen Einigung nicht erschüttern.
Dokumentation ansehenAuch wenn die Bevölkerung einer pauschalen Systemkritik bemerkenswert deutlich zustimmt, ist sie von der Leistungsfähigkeit und Effizienz unseres Wirtschaftssystems weit mehr überzeugt als noch vor wenigen Jahren. Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat vielen das Vertrauen in die Erfolgsträchtigkeit der Marktwirtschaft zurückgegeben. Moniert werden jedoch u.a. die Einkommensunterschiede, die Risiken sozial abzusteigen, der Leistungsdruck und die Unsicherheit der Arbeitsplätze. Fast jeder Zweite sieht in der Marktwirtschaft auch ein System, das die Starken begünstigt und in dem die Schwachen auf der Strecke bleiben.
Dokumentation ansehenDie Bürger verbinden mit dem Begriff "liberal" neben dem Prinzip der Freiheit zunehmend auch soziale Aspekte. Mit dieser Erweiterung erscheint der Liberalismus nach wie vor als attraktiv. Die FDP wird von der Bevölkerung allerdings in erster Linie als Vertreterin eines (ungeliebten) Wirtschaftsliberalismus wahrgenommen.
Dokumentation ansehenDie Einschätzung der Chancen sowie die Sympathien für die Piraten sind durchaus beachtlich, vor allem unter der jungen Generation und den Anhängern der Grünen und der Linken. Sie gilt als programmatisch und strukturell noch nicht festgelegt, was gerade Wähler anspricht, die von den etablieren Parteien im Bundestag enttäuscht sind. Ob die Partei über Berlin hinaus Bedeutung erlangen kann, hängt jedoch nicht nur von der Partei selbst, sondern auch von der Konkurrenz der etablierten Parteien untereinander und den künftigen politischen Entwicklungen und Themenkonjunkturen ab.
Dokumentation ansehenHochkonjunktur für politische Interventionen?
Der Vertrauensverlust der Bevölkerung in die politischen Institutionen und deren Vertreter lässt sich seit mehreren Jahrzehnten demoskopisch nachweisen. So glauben heute nur noch 24 Prozent der Bevölkerung, dass man große Fähigkeiten haben muss, um Bundestagsabgeordneter zu werden, 1972 waren es noch 63 Prozent. Eine mögliche Erklärung für diesen Vertrauensverlust ist die hohe Erwartungshaltung an die Politik auch in Bereichen, auf die die Politik keinen oder nur wenig Einfluss hat.
Dokumentation ansehenSeit Ende August rückt die Krise in den Euro-Ländern auch für die deutsche Bevölkerung immer näher, das Vertrauen in den Euro und in die Europäische Union ist rapide gesunken. Die CDU steht in der Wahrnehmung der Bürger für die europäische Integration und in der aktuellen Krise für die Stabilisierung des Euro und die Unterstützung überschuldeter Mitgliedsländer. Dies macht die Entwicklung in Europa für die CDU/CSU mehr als für jede andere Partei zu einem Schicksalsthema.
Dokumentation ansehenDie Furcht der Bevölkerung vor verschiedenen Lebensrisiken steht bisweilen mit den tatsächlich vorhandenen Gefahren in auffälligem Kontrast. Konfrontiert mit aktuellen Streitthemen wird das grundsätzlich befürwortete Ideal der Rationalität von der Anziehungskraft der Emotionen überlagert.
Dokumentation ansehenAuseinanderentwicklung der sozialen Schichten
Die sozialen Schichten entwickeln sich nicht nur in Bezug auf ihre materielle Lage auseinander. Auch die Interessen, die Lebensstile, Weltanschauung und Alltagskultur unterscheiden sich in zunehmendem Maße. Ein besonders ernster Aspekt dabei ist, dass auch die Voraussetzungen, unter denen Kinder aufwachsen - die Impulse und die Förderung, die sie von ihren Eltern bekommen - immer mehr schichtspezifisch geprägt sind.
Dokumentation ansehenEine Re-Nationalisierung des Denkens
Die Deutschen blicken mit einem Selbstbewusstsein auf ihr Land, wie schon seit langem nicht mehr. So halten 66 Prozent der Deutschen den Einfluss von Deutschland in der Welt für "sehr groß" oder "groß". Gleichzeitg zeichnet sich eine Tendenz zu einer zunehmend isolationistischen Haltung ab. Die Überzeugung, es sei notwendig, Deutschland in internationale Bündnisse einzubinden, scheint allmählich zu erodieren.
Dokumentation ansehenPrivater und öffentlicher Bereich
In den letzten Jahrzehnten sank in Deutschland die Bereitschaft, rigide gesellschaftliche Normen im Bereich der Sexualmoral zu akzeptieren. Für die Mehrheit der Deutschen gehört das Sexualverhalten zur Intimsphäre des Einzelnen, die dem öffentlichen Urteil entzogen bleiben sollte. Politiker, die ihre Neigungen und ihr Privatleben zu einem öffentlichen Thema machen und damit gleichsam gegen das Diskretionsgebot verstoßen, treffen auf eine überwiegend kritische Reaktion.
Dokumentation ansehenAllensbacher Langzeittrends über mehrere Jahrzehnte zeigen, dass in Deutschland die Fortschrittsfeindlichkeit ihren Höhepunkt Mitte der 80er Jahre erreicht hatte. Seitdem wächst alles in allem das Zutrauen der Deutschen in Wissenschaft und technischen Fortschritt, daran hat auch die Katastrophe in Fukushima nichts grundlegend geändert. Zugenommen hat allerdings die Furcht vor den Risiken des technischen Fortschritts.
Dokumentation ansehenNach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hatten aufgrund der räumlichen Nähe weit mehr Menschen in Deutschland Angst, persönlich gefährdet zu sein, als nach Fukushima. Andererseits wird das Risiko, ein ähnliches Unglück könnte sich auch in Deutschland ereignen, nahezu gleich hoch eingeschätzt. Dabei sind die Zweifel an der Sicherheit deutscher Reaktoren weitaus größer als unmittelbar nach Tschernobyl. Der rasche Positionswechsel der Regierungsparteien findet breite Zustimmung in der Bevölkerkung, ist jedoch ein riskantes Manöver, das der Koalition bisher weder den Respekt noch die Sympathien der Bürger sichert.
Dokumentation ansehenDie Bewältigung der Diktatur in den Familien
Während sich in Westdeutschland ab dem Ende der 50er Jahre über etwa zwei Jahrzehnte ein Wertewandel hinsichtlicher der Abkehr von bürglichen Werten und eine zunehmende Kluft zwischen den Generationen demoskopisch nachweisen lässt, glich die Haltung der Ostdeutschen Anfang der 90er Jahre der Einstellung der Westdeutschen in den 50er Jahren. Nun gibt es Anzeichen für einen Wandel: Die ostdeutschen Unter-30-Jährigen geben deutlich häufiger als ihre Eltern und Großeltern und sogar deutlich häufiger als ihre westdeutschen Altersgenossen eine freiheitliche Grundhaltung zu Protokoll.
Dokumentation ansehenRealität und symbolische Politik
Gemessen an den Herausforderungen ist die gegenwärtige Debatte um eine Frauenquote vordergründig und eher symbolische Politik als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den eigentlichen Problemen. So ist die Überzeugung nach wie vor verbreitet, dass eine stärkere Berufsorientierung von Frauen zu Lasten der Kinder gehe, 72 Prozent der Mütter von Kindern unter 18 Jahren beklagen, dass es in Deutschland schwierig ist, Familie und Beruf zu vereinbaren, und die Interessen und Präferenzen für bestimmte Berufe haben sich bei Männern und Frauen kaum angenähert.
Dokumentation ansehenDas gemeinsame Interesse an Europa ist in Gefahr
Während das Ansehen des Euro, der von Anfang an von den Deutschen skeptisch beurteilt wurde, kaum durch die Krisensituation in der Euro-Zone gelitten hat, wirkt sich die Krise weitaus stärker auf das Ansehen der Europäischen Union als Ganzes aus. Das Vertrauen in die Europäische Union hat rapide abgenommen und die europäische Einigung ist für weitaus weniger eine Zukunftsperspektive.
Dokumentation ansehenMinenfeld Sozialpolitik
Beide Volksparteien haben traumatische Erfahrungen mit tatsächlichen oder geplanten Einschnitten in die Sozialpolitik gemacht: Die Bürger bestehen auf ihren Erwartungen.
Mit dem Zeitgeist im Rücken
Die Grünen sind zurzeit so beliebt, dass nicht einmal mehr der Gedanke schreckt, einer der Ihren könnte Ministerpräsident in einem Bundesland sein.
Der Ruf nach dem Plebiszit
Die repräsentative Demokratie hat wenig Rückhalt, Volksabstimmungen werden vor allem als Chance gesehen, 'etwas zu verhindern'.
Blühende Landschaften
Für die Mehrheit ist die deutsche Wiedervereinigung Anlass zur Freude. Und nun sind auch viele überzeugt, dass Helmut Kohls Versprechen Wirklichkeit geworden ist.
Produktiver Bildungsstreit
Passend zur Volksabstimmung in Hamburg hat die Bildungspolitik Konjunktur. Die Bürger sähen die Zuständigkeit dafür gerne beim Bund und erwarten kostenlose Dienste.
Das Verblassen der Linkspartei
Obwohl DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen indirekt an der Macht beteiligt ist und der Zeitgeist sich nach links orientiert - die Skepsis gegenüber der Partei wächst.
Schwere Zeiten für die Kirchen
Die breite Berichterstattung hat jedermann mit den Problemen der Kirchen bekanntgemacht. Die Einstellung der Bürger hat sich in der Folge zum Teil verändert.
Wird Deutschland am Hindukusch verteidigt?
Nicht die Bundeswehr steht in Deutschland in Zweifel, sondern der Sinn ihres Einsatzes in Afghanistan. Die Bürger wollen nicht Verantwortung in aller Welt übernehmen.
Vertrauensverlust für die europäische Währung
Gern sehen die Deutschen die Unterstützung der EU für Griechenland nicht. Doch die Zahl der D-Mark-Nostalgiker nimmt ab. Die Bürger wollen realistisch bleiben.
Wenig Aufregung um die Kernenergie
Die Kernenergie regt nicht alle Bürger auf. Je mehr darüber gesprochen wird, umso weniger Deutsche glauben an den Atomausstieg. Im Wettbewerb der Energieträger schneidet die Kohle schlechter ab.
Politik in der pragmatischen Gesellschaft
Die in der Bevölkerung verbreitete Erwartung rascher Lösungen steht quer zu der Forderung nach standhafter Politik. Die Bürger wollen Effizienz, sonst nur wenig.
Die engagierte Gesellschaft
Jenseits der Tagespolitik hat die Akzeptanz demokratischer Prinzipien zugenommen: Vielfalt rangiert vor Stärke, Einsatz vor dem Beiseitestehen.
Statusfatalismus der Unterschicht
Die deutsche Gesellschaft ist keineswegs aus einem Guss. Die Unterschiede zwischen den Schichten wachsen - in materieller wie in bildungspolitischer Hinsicht.
Versäumnisse bei der Vergangenheitsbewältigung
Aufklärung über die eigene Vergangenheit. Die mediale Erinnerung an die Zustände und Ereignisse vor dem Mauerfall hat die Neigung, den Alltag in der DDR zu verklären, gebremst.
Die Chancen der SPD
Der SPD fehlt es jetzt an Selbstbewusstsein und Bedeutung. Doch die sozialdemokratischen Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und Mindestlöhnen haben viele Anhänger.
Wie die pragmatische Gesellschaft wählt
Nicht Überzeugungen und Grundsätze, sondern die nüchterne Analyse der von den Parteien gebotenen Chancen und Risiken geben den Ausschlag für die Stimmabgabe.
Der unsichtbare Kandidat
Das gleiche Profil, nur stärker geprägt. Über den Erfolg entscheidet nicht das Fernsehduell selbst, sondern die mediale Bewertung danach und das schon zuvor erworbene Ansehen des jeweiligen Kanzlerkandidaten.
Wahl ohne Leidenschaft
Es fehlt das Streitthema, es fehlt das schicksalhafte Moment, es fehlt die Konfrontation unversöhnlicher Gegner, es fehlt der aufwühlende Zukunftsentwurf.
Szenenwechsel im Wahlkampf
Aus der Schonung ins Getümmel. Der Auftrieb aus den Landtagswahlen stellt die SPD vor neue Probleme. Und die Union beginnt daran zu leiden, dass ihr Vorsprung in Kompetenzfragen schrumpft.
Keine Krisenstimmung
Nur jeder Vierte sieht den kommenden zwölf Monaten voller Befürchtungen entgegen. Die Sorge nimmt mit steigendem Einkommen ab.
Die unverdrossenen Nichtwähler
Wahlenthaltung ist weniger Ausdruck von Protest als von Desinteresse an der Politik. In diesem Jahr dürfte die Beteiligung an der Bundestagswahl abermals sinken.
Nüchterne Wechselstimmung
Da sich nur sechs Prozent der Bevölkerung von der Krise stark berührt fühlen, ist das Vertrauen zur Kanzlerin fest. Die große Koalition hingegen wird deutlich abgelehnt.
Der Geist der Verfassung
Die Deutschen zeigen großen Respekt vor dem Grundgesetz - und wissen doch nicht allzu viel über seine Einzelheiten. Diese Achtung wird auch dem Bundespräsidenten zuteil.
Die SPD hat viel aufzuholen
Kanzlerkandidat Steinmeier bleibt weit hinter der Bundeskanzlerin zurück, die Konzepte gelten als wirklichkeitsfern, die Partei als uneinig - und die Agenda 2010 wirkt nach.
Nicht nur Krisengewinnler
Die FDP wird seit einem Jahrzehnt langsam, aber stetig stärker. Ihre Wertordnung scheint in der Krise aktueller zu sein als die der christlichen Parteien.
Skepsis gegenüber staatlichen Investitionen?
Schwache Vorbehalte gegen Eingriffe. Staatliche Regelungen und Kontrollen der Wirtschaft finden in der Krise großes Verständnis, treiben jedoch gleichzeitig auch die Zustimmung zur FDP in die Höhe.
Eine Erfolgsgeschichte
Die Deutschen blicken zufrieden auf die vergangenen 60 Jahre der Bundesrepublik Deutschland.
Geschwächt in das Wahljahr
Nach dem Sündenfall. Aus der Sicht der Bevölkerung geht die SPD mit einem unklaren Profil und mit einem nicht leicht einzuschätzenden Kanzlerkandidaten ins Wahljahr.
Bildungsrepublik Deutschland
Der Bildungsstand der Erwachsenen. Die Kenntnisse der Schüler sind gründlich erforscht. Was aber die Erwachsenen wissen und für wissenswert halten, ist nur mit Umfragen zu erkunden.
Wasser auf die Mühlen der Linken
Die Bankenkrise erschüttert nicht nur das Vertrauen in die Finanzwelt, sondern ändert auch das Weltbild der Bürger. Frühere Vorstellungen feiern Urständ.
Skeptischer Blick nach Osten
Die russische Politik findet wieder weniger Verständnis als vor Jahren, die Deutschen setzen auf Abstand zu dem Land, das sich von neuem als Großmacht geriert.
Schleichende Veränderung
Die Altersklasse bis 30 Jahre fügt sich nicht nahtlos in die Gesamtbevölkerung ein. Sie informiert sich anders und interessiert sich für anderes als die Generation davor.
Die gefühlte Ungerechtigkeit
Soziale Gerechtigkeit ist ein Schlüsselbegriff der europäischen Geschichte wie auch der gegenwärtigen Politik. Wie legen ihn die Bürger aus?
Herausforderungen für die Union
Unter '40' ist viel an Boden zu gewinnen. Die CDU hatte einst einen hohen Anteil junger Wähler. Die Nach-68er und die Ostdeutschen grenzen die Erfolgsmöglichkeiten der Union ein.
Der Kampf Europas mit der Gleichgültigkeit
Sich für eine Selbstverständlichkeit begeistern? Die jungen Leute von heute sehen Europa anders als die Jungen der fünfziger Jahre.
Skepsis gegenüber den Führungseliten
Politiker und Manager sind das Reizthema der Deutschen. Selbstlosigkeit wird erwartet, zugleich werden jedoch Gier und Rücksichtslosigkeit unterstellt.
Das zarte Pflänzchen Integration
Das Urteil der Deutschen über die Einwanderer ist sachlicher und selbstbewusster geworden. Nun werden auch klare Forderungen gestellt.
Die Sogwirkung der Linkspartei
Die Erfolge der Linken in Ost und West zwingen andere Parteien, sich auf die offensichtliche Neuausrichtung der Wählerschaft einzustellen.
Der Tanz mit dem Tiger
Fasziniert blicken die Deutschen auf China. Sie rechnen mit dessen zunehmender Kraft und können sich zwischen Anforderungen und Anpassung nicht entscheiden.
Preisschock
Nichts bereitet der Bevölkerung größere Sorgen als der Anstieg der Heiz- und Energiekosten.
Das Bürgerliche - ein verwahrloster Garten
Die Bevölkerung bekennt sich zu bürgerlichen Tugenden und beklagt deren Verlust. Unter den Parteien gelten CDU und CSU als die bürgerlichsten.
Der Preis der Sicherheit
Die Bevölkerung in Deutschland verspürt keine akute Gefährdung durch den Terrorismus. Ihre Zustimmung zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr nimmt stetig ab.
Die Deutschen und ihre Bahn
Unzufriedenheit im Alltag, aber die Faszination ist ungebrochen.
Im politischen Niemandsland
Die SPD ist weder kritische Opposition noch kraftvolle Regierungspartei.
Der Zauberklang des Sozialismus
Die Aussagen der Linken fallen auf fruchtbaren Boden.
Bemerkenswerte Gelassenheit
Die Bevölkerung hat die klimapolitische Themensetzung aufgegriffen.
Eine Art Hassliebe
Über die Einstellung der Deutschen zur Bürokratie.
Hohe Erwartung
Die Bevölkerung hält eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für überfällig.
Optimistisch und intolerant
Über den Zeitgeist in Deutschland.
Der selektive Aufschwung
Nur acht Prozent der Bevölkerung rechnen mit einem deutlichen Anstieg der Löhne.
Ein Hauch von Isolationismus
Die Deutschen sehen die EU-Ratspräsidentschaft verhalten zuversichtlich.
Wachsende Distanz zwischen Bürgern und Wirtschaft
Die Mehrheit glaubt nicht an einen Gewinn aus den Erfolgen der Unternehmen.
Das Ende von Humboldts Universität
Viel Respekt, aber wenig Verständnis für die Wissenschaft.
Intakte Profile der Parteien
Besondere Herausforderungen für die CDU und CSU.
Wer glaubt an Wunder?
Westdeutsche mehr als Ostdeutsche.
Ein neuer Patriotismus?
Das Fahnenmeer zur WM hat die meisten Deutschen - angenehm - überrascht.
Wie sicher ist Deutschland?
Die Furcht der Bürger vor Verbrechen nimmt ab.
Mehr Zustimmung, aber weniger Zutrauen
Sympathiegewinne und Bedeutungsverluste der Gewerkschaften.
Eine fremde, bedrohliche Welt
Die Einstellung der Deutschen zum Islam.
Wachsendes Interesse an Religion und Kirche
Die neue Anziehungskraft der Religion. Wachsendes Interesse an Glaube und Kirche.
Steuern und Stolz
'Ich leiste etwas für die Allgemeinheit'.
Die Schwäche der SPD als Koalitionsrisiko
Das stete Suchen nach Kompromissen findet in der Anhängerschaft wenig Verständnis.
Das geteilte Deutschland
15 Jahre nach der deutschen Einheit bewegen sich Ost- und Westdeutsche aufeinander zu.
Die Sorge um den Arbeitsplatz bleibt
Die große Koalition beschließt unpopuläre Maßnahmen geräuschlos.
Große Koalition in Politikverdrossenheit
Ein Anfang in düsterer Stimmung.
Unwägbarkeiten am Beginn der neuen Legislaturperiode
Will die SPD der Union die Hand zu Reformen reichen?
Eine Vertrauenskrise
Demoskopische Anmerkungen zum Ergebnis der Bundestagswahl.
Spannung auf der Zielgeraden
Schwarz-Gelb und Rot-Grün liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Am Anfang des Endspurts
Ein bißchen Langeweile ist dabei.
Das Unglück der SPD
Die Wähler empfinden die vorgezogene Wahl als Schaukampf.
Eine ernste Frau für ernste Zeiten
Ein Porträt der Kanzlerkandidaten Schröder und Merkel.
Wahlentscheidung voller Unbehagen
Der Wahlkampf verschärft die Vertrauenskrise der Politik.
Vertrauen ist besser
Ein Kapitel aus dem deutschen Schulgeschichtsbuch und der politischen Aktualität.
Wechselstimmung ohne Euphorie
Auch die Anhänger der SPD glauben nicht an deren Sieg.
Triumph der Gaullisten?
Nach den Vereinigten Staaten wird 'Erbfeind' Frankreich zum besten Freund.
Grüne Götterdämmerung?
Die Grünen sind angeschlagen, aber nur begrenzt in der Defensive.
Deutschland und die Welt
Auf dem Weg zur selbstbewussten Mittelmacht.
Die mentale Schwäche einer verzagten Nation
Die Bevölkerung denkt mehr in Risiken als in Chancen.
Das Seebeben-Weihnachten
Der Bundespräsident trifft den richtigen Ton.
Die Herausforderung durch den Islam als Chance
Die Mehrheit erwartet immer wieder Konflikte.
"Königin der Außenseiter"
Ein demoskopisches Porträt Angela Merkels.
Missmut über Regierung und Opposition
Die Unzufriedenheit mit Schröders Politik bringt Frau Merkel noch nicht zum Erfolg.
Der Kampf der Kulturen
Die Deutschen sehen mit zusammengebissenen Zähnen der Bedrohung entgegen.
Die Renaissance der PDS als Protestbewegung
Mit Verständnis statt Konzepten.
Eine Aufgabe der Geschichte
Das Zusammenwachsen der Deutschen macht keine wirklichen Fortschritte.
Die Zerreißprobe
In der Regierungsverantwortung verliert die SPD ihre Identität.
Vor der Europawahl
Ein Porträt der FDP zwischen Avantgarde und Zünglein an der Waage.
Beklommenheit vor dem historischen Schritt
Die Bevölkerung sieht überwiegend Risiken der Osterweiterung.
Die ungeliebte Gesundheitsreform
Der Verdruss wird vor allem bei der Bundesregierung abgeladen.
Regieren gegen die öffentliche Meinung
Die Personalrochade garantiert keine Versöhnung der SPD mit der Bevölkerung.
Der Winter des Missvergnügens
Die Stimmung zur Jahreswende ist von Verdrossenheit geprägt.
Die ignorierte Macht
Die Bevölkerung unterschätzt den Einfluß der europäischen Institutionen.
Der Linkstrend ist gestoppt
Eine Untersuchung des Meinungsklimas in Deutschland.
Die Schimäre Generationengerechtigkeit
Im Reformprozess sieht die Mehrheit Ältere und Jüngere gleichermaßen als Leidtragende.
Der Arbeitslose als Pechvogel
Die geplanten Einschränkungen wirken schon jetzt. Die 'Ich-AG' als Medizin gegen Depression.
Gleichmut im Umgang mit einem Schicksalsthema
Die Bildungsdiskussion leidet unter mangelnder Anteilnahme.
Die Entfremdung
Deutschland und die USA entfernen sich voneinander.
Gewöhnung an die Krise
Die Bevölkerung richtet sich stoisch auf andauernde Probleme ein.
Ein Gefühl echter Freundschaft
Die Deutschen haben großes Vertrauen zu Frankreich.
Die Machtprobe
Die Kritik am Kurs der Gewerkschaften wächst.
Verletzte Gefühle
Die Auseinandersetzung um den Irak-Krieg schadet der deutsch-amerikanischen Freundschaft.
Wirtschafts- oder Wertegemeinschaft?
Das Beitrittsersuchen der Türkei entscheidet über den zukünftigen Weg Europas.
Worüber man in Deutschland spricht
Ein schweres Jahr für Schröder.
Zweimal Deutschland
Unterschiedliche Prioritäten. Freiheit im Westen, Gleichheit im Osten.
Ein dramatischer Wahlkampf
Die Bevölkerung hat das Vertrauen in die Politik verloren und bindet sich nicht so leicht.
Spannung auf der Zielgeraden
Emotionen bestimmen die letzte Wahlkampfphase.
Das Meinungsklima ist stabil
Kurzfristige Ereignisse ändern nicht die Großwetterlage.
Wahlkampf der Meinungsführer
Nach ihnen richtet sich die übrige Bevölkerung.
Freiheit und Glück
Ein in der Politik vernachlässigter Kontext.
Die Wiederentdeckung der Bildung
Die Pisa-Studie hat Deutschland aufgeschreckt.
Sind Parteispenden unmoralisch?
Die Bevölkerung fühlt sich von Korruption umgeben.
Wachsende Sorgen über das Gesundheitssystem
Angst vor der Zwei-Klassen-Medizin.
Arbeitslosigkeit im Wahljahr
Das Zutrauen zu den einzelnen Parteien gewinnt an Gewicht.
Die Mitte ist weder rot noch schwarz
Der Wechselwähler ist nicht derjenige, als der er häufig beschrieben wird.
Neujahr 2002
Nach der Einführung des Euro wechselt das Meinungsklima.
Die Bevölkerung gibt der rot-grünen Regierung keine Zukunft
Verfallsdatum 22. September 2002.
Nach der Zeitenwende
Ist der 11. September das prägende Erlebnis der Jüngeren geworden?
Neue Agenda der inneren und äußeren Sicherheit
Was die Bürger nach den Anschlägen und nach Beginn der Vergeltung erwarten.
Schatten über Deutschland
Ostdeutschland glaubt nicht an die eigene Zukunft.
Der Wolf im Schafspelz
Ein Porträt der Partei des demokratischen Sozialismus - PDS.
Parteiübergreifender Konsens in der Einwanderungsfrage
Nur die Grünen stehen außerhalb dieses Konsenses.
Europa wird interessant
Mit dem Heranrücken des Euro schnellt die Aufmerksamkeit empor.
Verdrängt die FDP die Grünen?
Die FDP bleibt dritte Kraft. Rot-Grün hat keine Mehrheit und der Juniorpartner schwache Aussichten.
Aus einer anderen Zeit
Die zwei Phasen der 68er Revolte für die Bevölkerung ein abgeschlossenes Kapitel.
Öffentliche Erregung als Chance und Risiko
In den Augen der Bevölkerung hat der Zeitgeist die größte Schuld an BSE.
Die Weihnachtspause
Trotz BSE und Politikverdrossenheit sind die Deutschen überschäumender Stimmung.
Die Bevölkerung fordert ein Einwanderungsgesetz
Leitlinien: Quantitative und qualitative Steuerung und Integration.
Der Weg nach links
Die PDS nutzt das Bedürfnis nach plebiszitären Verfassungselementen.
Damoklesschwert Ökosteuer
Die hohen Kraftstoffpreise belasten finanziell die Bürger und politisch die Regierung.
Ein großes Kapitel der deutschen Geschichte
Die Wiedervereinigung ist noch nicht abgeschlossen.
Zwischen Fortschrittsoptimismus und Fatalismus
Die Überzeugung von der eigenen Machtlosigkeit stört die Leute nicht besonders.
Die CDU erholt sich nicht
Warum melden die Meinungsforscher so verschiedene Zahlen?
Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Die Wähler sind optimistisch, aber sie danken es nicht den Regierungsparteien.
Europa - kein Thema
Die Deutschen haben sich auf Resignation eingestellt.
Die Kohl-Linie
Der Graben durch die Anhängerschaft der CDU.
Sich für Kolumbus entschuldigen
Öffentliche Meinung hat ihre Grenzen in Raum und Zeit.
Einigkeit macht anziehend
Wie die Bevölkerung die Krise der CDU und die Schwierigkeiten der SPD beurteilt.
Das Jahrhundert der Arche Noah
Die Bevölkerung wittert eine bessere Zukunft.
Der Sinn der Bürger für Kontinuität
Das Urteil über Politiker und Parteien wechselt trotz aller Aufregung nicht rasch.
Wie die Bevölkerung reagiert
Fast neunzig Prozent trauen allen Parteien versteckte Spenden und Konten zu.
Chancen und Grenzen der PDS
Obwohl links von der SPD mehr Raum ist, ist der Erfolg der Linkspartei nicht sicher.
Die Unternehmer als Patrioten
Die Motoren der Wirtschaft verschmähen Öffentlichkeitsarbeit.
Vaterlandslose Gesellen
Die Deutschen trauen den Unternehmern wenig Interesse am Gemeinwohl zu.
Wir sind ein Volk
Was die Deutschen zusammenhält.
Der Kanzler und seine Basis
Das Zutrauen zum Sozialdemokraten Schröder ist auf einen Tiefpunkt gefallen.
Zwei Drittel halten die rot-grüne Bilanz für nicht gut
Unzufriedenheit mit der Regierung, aber gute Stimmung im Land.
Zauber der Freiheit
Über unbewusste Zusammenhänge in unserem Leben und in der Politik.
Der Kosovo spaltet in Deutschland Ost und West
Die NATO, die Bundeswehr, die Wehrpflicht und was noch gebraucht wird.
Europa-Wahl aus heiterem Himmel
Nur wenn sich der Bundeskanzler einsetzt, interessieren sich die Bürger für die EU.
Frauenwelten und Männerwelten
Nicht einmal in Jahrzehnten haben sich die Interessen auf allen Feldern angeglichen.
Rückkehr in das Leben, das wirklich zählt?
Deutschland im Frühjahr 1999.
Über Nacht ein neues Meinungsklima
Zum ersten Mal seit 1996 liegt die CDU/CSU wieder vor der SPD.
Lob der Langsamkeit
Die Bevölkerung wünscht sich eine bedächtige Energiepolitik.
Die Ergebnisse der empirischen Sozialforschung finden keinen Eingang in die Gesellschaft.
Dokumentation ansehenBevölkerung überwiegend hoffnungsvoll, Wirtschaft skeptisch
Doch auch der Optimismus der Bürger zeigt Risse. Die Stimmungslage für das neue Jahr.
Renaissance der Sozialstaatsgläubigkeit
Die Bevölkerung sieht sich als Nutznießer der neuen Politik.
Ein Riss teilt das Land
Abschied vom sozialen Klima der Nachkriegszeit.
In der neuen Lage hat die CDU neue Aufgaben
Der Vertrauensverlust und die Niederlage bahnten sich seit langem an.
Wahlkampf seit November 1995
Deutschland auf dem Weg zu einer anderen Demokratie.
Bei der Wahl ist eine hohe Beteiligung absehbar
FDP liegt vor den Grünen und SPD führt mit sinkender Tendenz.
Was der Wahlkampf bewirkt hat
Anhänger der Union halten dem Meinungsklimadruck stand.
Bund und Bayern
Die SPD hat in Umfragen bessere Ergebnisse als in den Wahlen.
Die neue Mitte als Irgendwo
Strategieänderung der SPD-Doppelspitze auf der Zielgeraden.
Meinungsführer im Wahlkampf
Die direkte Demokratie kehrt für wenige Wochen zurück.
Zum Sinn unsinniger Debatten
Die große Koalition lenkt von Rot-Grün und der PDS ab.
Schwül und verhangen
Das Meinungsklima als entscheidender Faktor.
Die Skepsis weicht dem Hoffen auf Aufschwung
Tiefgreifender Stimmungswandel. Ein Vorteil für die Regierungsparteien?
Die zwei Gesichter der PDS
Es geht nicht um Rückzugsgefechte, sondern um die künftige Macht.
Wahlkampf als Verheißung
Wie die neue Art der SPD in der Bevölkerung ankommt.
Die Luft der Freiheit weht
Die Bundestagswahl zwischen den Polen links und rechts.
Das Sein unterliegt dem Bewusstsein
Die guten wirtschaftlichen Aussichten haben sich noch nicht herumgesprochen.
Eine neue Währung bekommt keine Vorschusslorbeeren
D-Mark und Euro im Licht der Demoskopie.
Am liebsten würden die Bürger der Entscheidung ausweichen
Die Erwartungen der Anhänger von Union und SPD führen an eine Wegscheide.
Zuversicht und Angst beim Blick auf den blauen Planeten
Die Erwartungen an die Globalisierung spalten die Bevölkerung.
Kommen die Grünen aus der Mode?
Ihre Anhänger haben bei der SPD eine zweite politische Heimat.
Falsche Geborgenheit
Die Doppelbödigkeit der öffentlichen Meinung in der Diktatur.
Was ist anders als 1994?
In Deutschland kehren sich entscheidende Trends um.
Das neue Wahljahr beginnt wie das letzte
Die Hinwendung zu den Parteien ist nicht mit Vertrauen in deren Kompetenz gleichzusetzen.
Die PDS als Kristallisationspunkt der Unterschiede
Überzeugungen, Werte und Ziele der DDR-Zeit sind gespenstisch konserviert.
Nach der Vertreibung aus dem Paradies
Die zukunftsträchtige Verbindung von Effizienz und Humanität ist noch nicht gefunden.
Dienstleistungsgesellschaft Deutschland
Das Ladenschlußgesetz - ein kleiner Schritt, eine große Wende.
In der deutschen Provinz
Das Interesse der Bevölkerung an Außenpolitik geht rasch zurück.
Aus der neuen Welt
Nach Amerika schauen heißt in die Zukunft schauen.
Die Zweifel wachsen in Ost und West
Arbeitslosigkeit und Reformblockaden unterminieren das Vertrauen in die politische und wirtschaftliche Ordnung.
Mit dem Euro wird gerechnet - pünktlich zum Termin
Vor dem Abschluss der Regierungskonferenz Maastricht II.
Eine Strategie zur Verteidigung des Lesens
Kann Sozialforschung die Abwendung junger Leute von der Zeitung aufhalten?
Das Umweltthema hat seinen Zenit überschritten
Wirtschaftsfragen drängen sich nach vorn, die Professionalisierung schmälert das Engagement.
Eine Generation, zwei Gesellschaften
Junge Ostdeutsche und Westdeutsche fühlen sich politisch heimatlos.
Unbehagen über die Reformdebatte
Nach wochenlanger Kontroverse ist die Bevölkerung ratlos und desorientiert.
Des Staates treue Diener
Zur Krise des Berufsbeamtentums.
Denken im Generationenverbund
Eigeninteressen und Rücksichten in Erwartung der Rentenreform.
Die deutsche Einheit gelingt - aber wann?
Ostdeutsche und Westdeutsche ziehen Bilanz.
Das unsichere Gefühl der Sicherheit
Unter dem Eindruck spektakulärer Verbrechen wird der Ruf nach drakonischen Strafen lauter.
Political Correctness - was ist das?
Öffentliche Meinung, Meinungsklima, Tabu als Machtfragen der Politik.
Die Sparmaßnahmen: unpopulär und notwendig
Der Protest bricht sich an dem Realismus der Bevölkerung.
In der Nische
Die unsichtbare Grenze im außenpolitischen Denken von West- und Ostdeutschen.
Emotionen - ein Standortfaktor
Langsam, aber absehbar werden die Vorbehalte etwa gegen die Gentechnologie abgebaut.
Kein Kommunismus, keine Demokratie
Das Rußlandbild der Deutschen.
Rückwärtsgewandte Fortschrittspartei
Die SPD verliert die Aura der Reformpolitik.
Die Einsamkeit der CDU-Wähler im Osten
In den neuen Bundesländern stützen sie nahezu allein die Grundwerte.
Der Freiheit entwöhnt
Sicherheitsstreben und egalitäre Tendenzen unterminieren die Wertschätzung des Freiheitsideals.
Wer schafft Arbeitsplätze?
Falsche Annahmen behindern die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.
Bündnis für Arbeit
Die Bevölkerung begleitet den Versuch mit Wohlwollen und Skepsis.
Ins neue Jahr mit deutlich weniger großen Hoffnungen
Die Stimmungslage der Deutschen ist gekippt, verspricht aber moderates Wachstum.
Wo sind die Zeugnisse des Umlernens?
Nach dem Ende der Ausgrenzung wollen die PDS-Anhänger mitregieren - ein Parteiportrait.
Kühle Realisten
Die Bevölkerung blickt der Währungsunion skeptisch, aber emotionslos entgegen.
Hüter oder Herrscher?
Die öffentliche Wahrnehmung des Bundesverfassungsgerichts ändert sich.
Europa hinter einem Schleier
Schlechte Information, wenig Wissen, widersprüchliche Einstellungen.
Das demokratische Defizit
Zum fünften Jahrestag der deutschen Einheit.
Ist die Marktwirtschaft nicht menschlich genug?
Die Zweifel der ostdeutschen Bevölkerung an dem bundesdeutschen Wirtschaftssystem.
Die dritte Partei
Die Balance zwischen Rechts und Links geht verloren.
Unerwartete Wende
Die Bevölkerung revidiert ihre Haltung zum Wehrdienst.
Der geteilte Himmel
Geschichtsbewusstsein in West- und Ostdeutschland oder Zwei Ansichten deutscher Geschichte.
Frieden, nicht Befreiung
Wie die Kriegsgeneration heute über den 8. Mai denkt.
Kein Schutz, keine Gleichheit, keine Gerechtigkeit
Rechtsbewusstsein in Ost- und Westdeutschland.
Blendendes Farbenspiel
Die Anhänger von CDU und Grünen trennen Welten.
Die Deutschen und der Staat
Trümmer eines mit politischen Umbrüchen gefüllten Jahrhunderts.
Ein Hoffnungsaufschwung wie seit über 35 Jahren nicht mehr
Die Wirtschaft steht zum Jahresbeginn vor einem aufgerissenen blauen Himmel.
Streitpunkt Familienförderung
Hohes Ansehen der natürlichen Selbsthilfegruppe, aber keine Einigkeit über ihre vorrangige Unterstützung.
Der Phönix unter der Asche
Die FDP, ihre Wähler und ihr Potential unter den Wahlberechtigten.
Das Kräftemessen mehrt das Ansehen
Der Wahlkampf als Verteidigung der Demokratie.
Einmal entscheidet die Zweitstimme, ein andermal die Erststimme
Bundestagswahl - spannend bis zuletzt.
Im Schatten der SED
Nur mit Hilfe der PDS kann die SPD eine Beteiligung an der Macht erringen.
Wahlkampf der Gefühle
Sind Parteiprogramme zur Nebensache geworden?
Aus dem Tief in ein Stimmungshoch
Die wirtschaftliche Lage bessert sich, die Parteienverdrossenheit schwindet.
Die FDP und die Versuche, sie totzureden
Die Freie Demokratische Partei liegt zwischen 7 und 9 Prozent der Zweitstimmen.
Trio ohne Widerhall
Demotivierte SPD-Anhänger, hochmotivierte PDS-Anhänger.
Eine Richtungswahl
Gemeinsame Ziele der Linken oder demokratischer Konsens: Was hat Vorrang?
Die Wahl ist nicht entschieden
Wählerstimmung und Parteineigung vor Beginn des Wahlkampfes.
Eine Nation zu werden ist schwer
Ostdeutsche Sozialisation und westdeutsche Unbefangenheit.
Ewiggleiche Rituale, geringes Interesse
Die Klischees der Arbeitslosigkeit trüben die Wahrnehmung der Deutschen.
Wenig Neigung zur Demokratie
Ein demoskopisches Portrait der PDS-Anhänger.
Ein Anlass zur Freude, trotz allem
Die Deutschen wollen das vereinte Europa.
Deutschland vergreist - wen kümmert's?
Die Alten von morgen befassen sich kaum mit der Zukunft.
Blühende Landschaften, welkende Launen
Stimmungsumschwung in den neuen Bundesländern.
Der Mythos vom Nichtwähler
Die Deutschen wählen nicht rational, aber sie wählen.
Fürsorglich, unerschöpflich, zu teuer
Die Deutschen bejahen den Sozialstaat, doch die Angst vor den Kosten wächst.
Der dritte Weg, der starke Mann
Die Demokratie verliert in Deutschland Strahlkraft. Wehmütige Blicke zum 'besseren Sozialismus'.
Die Bevölkerung geht mit Hoffnungen in das neue Jahr
Die 'geheimnisvollen Stimmungsprozente' deuten auf leichtes Wachstum.
Die Wende im Nebel
Die Deutschen wollen einen Kurswechsel, doch die Richtung ist umstritten.
Im Platzregen ziehen die Deutschen die Köpfe ein
Reaktionen auf die Wirtschaftskrise.
Gerecht ist die Steuer, die andere trifft
Beim Geld hört in Deutschland der Patriotismus auf.
Wenn die Kasse bezahlt, kommen die Kranken ins Heim
Die Pflegeversicherung könnte die familiäre Betreuung schwächen.
Die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland ist gering
Wirklich unbeliebt sind die Extremisten.
Lügen werden verziehen, doch beim Geld hört der Spaß auf
Affären, Skandale, Konflikte im Urteil der Bevölkerung.
Hohe Ansprüche, wenig Teilnahme
Der Bürger und die Kommunalpolitik.
Wird sich jetzt fremd, was zusammengehört?
Die Deutschen empfinden sich immer weniger als ein geeintes Volk.
Bei der Abtreibung ist der Osten festgelegt
Vor dem Karlsruher Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Paragraphen 218.
Stammwähler, Protestwähler und Sympathiewähler
Die Republikaner schöpfen aus drei Quellen.
Breite Mehrheit für Blauhelmeinsätze deutscher Soldaten
Anhänger aller Parteien wollen Beteiligung an UN-Aktionen.
Man kennt die Stärken und Schwächen recht gut
Wie die Deutschen über ihr Land als Wirtschaftsstandort denken.