Das Institut für Demoskopie Allensbach

Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD Allensbach), häufig auch einfach als "Allensbacher Institut" bezeichnet, wurde im Jahr 1947 gegründet. Das Institut gehört heute zu den renommiertesten Adressen für die Umfrageforschung in Deutschland. Es deckt die gesamte Bandbreite der Umfrageforschung ab, von der Marktforschung und Mediaanalysen über die Sozialforschung und die aktuelle politische Meinungsforschung bis hin zu Umfragegutachten für die Rechtspraxis. weiterlesen

Aktuelle Studie

#GenerationMitte: Die Corona-Gesellschaft ist verunsichert, ungeduldig, aggressiv und egoistisch

Bereits zum achten Mal hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) beauftragt, die Generation Mitte zu ihren Einstellungen sowie zu ihrer Einschätzung gesellschaftlich relevanter Themen zu befragen. Diese Generation trägt die wirtschaftliche Leistung des Landes, finanziert die sozialen Sicherungssysteme und prägt gleichzeitig die nächste Generation. Damit ist sie auch eine Generation, die in besonderer Weise von der Ausnahmesituation betroffen ist, in der sich Deutschland und große Teile der Welt seit dem Frühjahr 2020 befinden. Sie ist, stärker als andere Generationen, von den ökonomischen Folgen der Pandemie betroffen, hat ihren Arbeitsalltag tief greifend umgestellt, stand vor der Herausforderung, über Monate die Betreuung und teilweise auch Unterrichtung ihrer Kinder zu bewältigen und musste erhebliche Einschränkungen ihrer Kontakte insbesondere auch zu älteren Angehörigen hinnehmen. Das IfD hat dazu zwischen Mitte Oktober und Anfang November 2020 insgesamt 1.047 Interviews mit Personen aus einem repräsentativen Querschnitt der 30- bis 59-jährigen Bevölkerung geführt. Weitere Informationen

Aktuelle Studie

Wie willkommen sind Wildtiere?

Im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung hat das Institut für Demoskopie Allensbach in einer repräsentativen Umfrage die Toleranz gegenüber Wildtieren ermittelt. Generell ist die Freude über die Rückkehr von Wildtieren wie Graureiher, Kegelrobbe oder Wolf groß, wobei die junge Generation die Entwicklung positiver beurteilt als die ältere. So sagte eine klare Mehrheit der unter 45-Jährigen, dass sie sich über die Ausbreitung der Wölfe in Deutschland freuten, während die Älteren häufiger meinten, dass sie die Entwicklung beunruhige. Unsicher zeigt sich die Bevölkerung bei der Frage, ob im Konfliktfall die Interessen der Menschen oder die der Wildtiere Vorrang haben sollten. Illustriert wurde dieser Konflikt im Interview am Beispiel einer geplanten Umgehungsstraße, die eine Stadt von Lärm und Verkehr entlasten soll, die aber durch ein Naturschutzgebiet führen würde, in dem seltene Tiere lebten. Unabhängig davon, ob im Fragetext von Feldhamstern, Fröschen, Vögeln oder Insekten die Rede war, stets sagte eine knappe Mehrheit der Befragten, dass eine solche Umgehungsstraße dennoch gebaut werden sollte. Weitere Informationen und ein Video zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier.

Weitere aktuelle Veröffentlichungen

Erleichterung über Wahl Bidens

Von Dr. Thomas Petersen. Erschienen in der F.A.Z. am 16.12.2020, S. 8.