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2008 / Nr. 12
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| Die Grillsaison ist wieder eröffnet. Egal ob im Garten, auf dem Balkon oder beim Wandern unterwegs an der Grillstation des Wanderparkplatzes: die Deutschen grillen gern, Ostdeutsche ebenso gern wie Westdeutsche. 75 Prozent der Bevölkerung sagen, dass ihnen das Grillen Freude macht. Und der Spaß am Grillen geht quer durch alle Bevölkerungsgruppen und -kreise. Frauen und Männer, junge und ältere Menschen, Arbeiter oder leitende Angestellte mögen es, wenn ihr Essen, egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, auf dem Grill bereitet wird. Nur eine Minderheit von 18 Prozent winkt ab, findet Grillen weniger vergnüglich.
Offenbar findet das Grillvergnügen auch immer mehr Anhänger. Ende der 90er Jahre sagten 67 Prozent der Bevölkerung, dass in der Nachbarschaft öfter mal gegrillt wird. Mittlerweile sagen das 72 Prozent.
Es lässt sich ja meistens nicht vermeiden, dass man merkt, wenn die Nachbarn grillen. Man riecht es, man hört es. Dort, wo die Nachbarschaft gut funktioniert, wird eine eventuelle Geruchs- oder Geräuschsbelästigung vielleicht mit einer kleinen Grillkostprobe oder einem Glas Bier oder Wein freundschaftlich ausgeglichen. Insgesamt scheint es mit den grillenden Nachbarn wenig Probleme zu geben. 15 Prozent der Bevölkerung berichten allerdings auch über Nachbarn, "die beim Grillen wenig Rücksicht auf die anderen Anwohner nehmen". Die große Mehrheit (83 Prozent) hat jedoch in puncto Sommerabende und Grillsaison keine Beschwerden. Rücksichtslose Nachbarn? "Eher selten bis gar nicht!"
Allensbach am Bodensee, Mitte Juli 2008
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