2004 / Nr. 16


PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN IN DEN USA -
DEN DEUTSCHEN WÄRE KERRY AUF JEDEN
FALL LIEBER ALS BUSH

      

Allensbach am Bodensee, Anfang September 2004 - Die große Mehrheit der Deutschen wünscht einen Präsidentenwechsel in den USA. Nur 4 Prozent wäre eine zweite Amtsperiode von Bush lieber als ein Sieg von Kerry. 68 Prozent möchten, daß nach den Wahlen im November der neue Präsident John Kerry heißt. 22 Prozent sind unentschieden, 6 Prozent der Deutschen haben von den Präsidentschaftswahlen in den USA und den zur Wahl stehenden Kandidaten noch nichts gehört.

 

 

Das Image von George W. Bush war in Deutschland von Anfang an sehr schlecht. Nur für einen kurzen Augenblick nach dem Anschlag vom 11. September 2001 schien es besser zu werden, um seitdem fast ins Bodenlose zu fallen. Zuletzt, im Januar 2004 gemessen, hatten noch 7 Prozent der Deutschen von Bush eine gute Meinung, 74 Prozent hatten keine gute Meinung von ihm.

Deswegen überrascht es nicht, daß der Wunsch nach einem Präsidentenwechsel in den USA in Deutschland quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen und über alle parteipolitischen Grenzen hinweggeht. Die junge Generation wünscht ebenso (67 Prozent) wie die ältere (65 Prozent) mit großer Mehrheit, daß John Kerry die Wahl gewinnt.

 

 

 

 
TECHNISCHE DATEN FÜR DIE REDAKTION
Anzahl der Befragten:

Repräsentanz:


Zeitraum der Befragung:

Archiv-Nummer der Umfrage:
1023

Gesamtdeutschland,
Bevölkerung ab 16 Jahre

30. Juni bis 10. August 2004

7059

  


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